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(6) Gast oder Gastgeber - Richtiges Verkosten/Benehmen will gelernt sein

Aktuelles

26.04.2016 Kategorie: Aktuelles

Für mehr Respekt und Toleranz zum Thema "Migration und Integration" an der BBS Bernkastel-Kues


Ein Projekt, gefördert vom Bundesinnenministerium in Berlin und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlingsfragen in Nürnberg.

Die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ und das  Unterrichtsprojekt des Bundes zum Thema Migration & Integration  in der Zeit vom 6. bis 7. April 2016 wurden in den BBS BKS präsentiert und  gestaltet von Projektleiter Jakob Fischer, einem ehemaligen Geschichtslehrer aus Kasachstan.

Woher komme ich? Wer sind Aussiedler, Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber?

 Warum ist die Integration von zugewanderten Mitbürgern nicht unproblematisch?

Warum verlassen Menschen ihr Geburtsland? Welche Vorurteile bestehen auf beiden Seiten?

Welche Prüfungen und gesetzliche Voraussetzungen müssen Zuwanderer bestehen, um in Deutschland eine Aufnahme zu finden und um hier leben zu dürfen?

Diese Fragen stellten sich junge Berufsschülerinnen und Schüler der BBS in BKS vom 6. bis 7. April 2016 als Teilnehmer des Bundesprojektes Migration & Integration im Rahmen der Wanderausstellung über Deutsche aus Russland.

Bereits zu Beginn wurde sehr schnell klar, dass wir in Deutschland in einer multikulturellen Gesellschaft leben. Am Beispiel der Deutschen aus Russland wird gezeigt, dass es zu allen Zeiten Migrationsbewegungen gegeben hat.

Wirtschaftliche, politische und religiöse Gründe waren häufig auch für viele Deutsche die Hauptursache für eine Migration. Die Bedingungen in den Aufnahmeländern änderten und ändern sich häufig.

Sie reichen, je nach politischen und geopolitischen Verhältnissen von der Gewährung von materiellen Vergünstigungen (Kredite, Zuschüsse) bis zur totalen Verfolgung (Pogrome, Zwangsumsiedlungen).

Das Unterrichtsprojekt nahm Bezug darauf, zeigte Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf, baute Vorurteile ab und förderte so die Toleranz zu Fremden.

Die Informationstafeln der Wanderausstellung  stellten bei diesem Projekt  sowohl das Aufblühen der deutschen Kolonien als auch die Probleme während der wechselnden Verhältnisse dar.

Auch die kollektive Verurteilung aller Deutschen und ihre "Umsiedlung" in die Stalinschen Arbeitslager konnte von den Schülerinnen und Schüler hier nachvollzogen werden. Die Aufhebung dieser Sondergesetze (nicht Rehabilitierung!) mündete in den 90-iger Jahren in einer massiven Rückwanderungsbewegung.  Von 1951 bis 2016 kamen aus Russland 2,3Millionen Russlanddeutsche nach Deutschland zurück.

Text und Fotos: Martin Steinbach,  BBS Bernkastel-Kues, im April 2016